Ein neuer Tag mit unserem kleinen Nils
Nils hat sich inzwischen ein wenig aufgewärmt und fühlt sich im Blockhaus schon fast wie zu Hause. Doch dann verrät er, dass seine Begegnung im schwedischen Wald vielleicht doch kein Zufall war … 🌲✨


Ein neuer Tag mit unserem kleinen Nils ☺️🌲🧝♂️**
Am nächsten Morgen war es im Blockhaus noch ganz still.
Draußen lag der schwedische Wald im frühen Morgenlicht und zwischen den Bäumen hing noch ein bisschen Nebel. 🌲✨
Ich war gerade dabei, mir einen Kaffee zu machen, als ich hinter mir ein leises Rascheln hörte.
Als ich mich umdrehte, stand Nils in der Tür.
Die Decke hatte er sich noch um die Schultern gewickelt und seine Haare standen in alle Richtungen. 😄
„Na, wie geht es unserem kleinen Patienten heute?“, fragte ich.
Nils schniefte einmal ganz vorsichtig.
Dann noch einmal.
Und schließlich strahlte er mich an.
„Ich glaube, mein Schnupfen ist fast weg!“
Das waren doch endlich gute Nachrichten. ❤️
Nach den letzten Tagen mit Wärmflasche, Decke und ganz viel Ruhe schien unser kleiner Elf langsam wieder auf die Beine zu kommen.
Natürlich bedeutete „wieder auf den Beinen“ bei Nils aber offenbar etwas völlig anderes als bei uns Menschen.
Denn kaum hatte er gefrühstückt, war von Ruhe plötzlich keine Rede mehr. 😂
Neugierig lief er durch das Blockhaus, schaute in jede Ecke und wollte ganz genau wissen, was wir hier eigentlich mitten im schwedischen Wald machen.
Er betrachtete die alten Holzwände.
Er schaute zum Ofen.
Er untersuchte die kleinen Dinge, die überall im Haus standen.
Und irgendwann blieb er mitten im Raum stehen.
„Moni?“
„Ja?“
„Wie alt ist dieses Haus eigentlich?“
Ich musste lachen.
„Sehr alt, Nils.Um genau zu sein,aus dem Jahre 1887.“
Jetzt wurden seine Augen natürlich noch größer.
Also erzählte ich ihm ein bisschen von unserem kleinen Blockhaus. Dass es schon sehr viele Jahre hier in Schweden steht. Dass wir immer wieder hierherkommen und dass dieser kleine Ort mitten im Wald für uns etwas ganz Besonderes geworden ist. 🌲❤️
Nils hörte ganz aufmerksam zu.
Dann nickte er langsam.
„Das verstehe ich.“
Er ging zum Fenster und schaute hinaus in den Wald.
Eine ganze Weile sagte er gar nichts.
Dann drehte er sich wieder zu mir um.
„Hier ist es nämlich irgendwie schön ruhig.“
Das fand ich auch.
Und für einen kleinen Elf, der so lange allein durch die schwedischen Wälder gewandert war, war ein warmes Blockhaus wahrscheinlich gerade genau der richtige Ort.
Doch plötzlich entdeckte Nils etwas auf dem Tisch.
Eine Tasse.
Er ging hin, legte beide Hände daran und las langsam vor:
„Nord … wild … nis.“
Dann schaute er mich fragend an.
„Was ist denn Nordwildnis?“
Ich setzte mich zu ihm.
„So heißt unsere Seite über unser kleines Blockhaus und unser Leben hier in Schweden.“
Nils sah mich neugierig an.
Also erzählte ich ihm von Nordwildnis.
Von unserem alten Blockhaus.
Vom Wald rundherum.
Von den kleinen und größeren Arbeiten, die hier immer wieder auf uns warten.
Von ruhigen Tagen, Regen am Fenster, Feuer im Ofen und all den Geschichten, die entstehen, wenn man Zeit mitten im schwedischen Wald verbringt. 🌲🏡❤️
Und inzwischen gibt es dort sogar noch etwas ganz Besonderes.
Denn nachdem so viele von euch nach den Geschichten mit Nils gefragt haben, haben wir beschlossen, seine Abenteuer nicht nur hier in der Kleinen Elfenstube zu erzählen.
Wir sammeln sie jetzt auch auf unserer Homepage Nordwildnis als eigene Blogbeiträge. ❤️🧝♂️
So könnt ihr Nils' Reise durch Schweden ganz in Ruhe verfolgen und auch ältere Geschichten noch einmal nachlesen.
Nils schaute mich eine ganze Weile an.
Dann zeigte er auf sich.
„Meine Geschichten stehen da auch?“
„Ja.“
Seine Augen wurden riesig.
„Im Internet?“
„Ja, Nils.“
Er überlegte kurz.
Dann setzte er sich ganz wichtig an den Tisch, zog die Nordwildnis-Tasse zu sich heran und sagte:
„Dann brauche ich die jetzt aber wirklich.“
„Warum?“
Nils schaute mich an, als wäre die Antwort doch vollkommen selbstverständlich.
„Wenn meine Geschichten bei Nordwildnis stehen, brauche ich doch auch eine Nordwildnis-Tasse.“
Da konnte ich natürlich nichts mehr gegen sagen. 😂❤️
Also durfte er sie behalten.
Zumindest vorerst.
Und während ich wenig später aus dem Fenster schaute, saß unser kleiner Nils ganz zufrieden mit seiner Tasse im alten Blockhaus und beobachtete draußen die Bäume.
Manchmal sind es wirklich die seltsamsten Zufälle, die eine Geschichte beginnen.
Da reist man aus Deutschland nach Schweden.
Mitten hinein in den Wald.
Pummelfee entdeckt dort einen kleinen niesenden Elf im Gras.
Und ein paar Tage später sitzt genau dieser Elf mit einer Nordwildnis-Tasse im Blockhaus und erfährt, dass seine kleinen Abenteuer inzwischen sogar auf einer Homepage gesammelt werden. 🧝♂️☕🌲❤️
Was Nils allerdings noch nicht weiß:
Seine Reise hier in Schweden hat gerade erst begonnen. 😉
Und sobald er wieder ganz gesund ist, möchte er natürlich unbedingt den Wald rund um unser Blockhaus erkunden.
Ich habe so ein Gefühl, dass das mit Nils noch ziemlich spannend werden könnte … 🌲✨